von Thomas Rünker

Cityseelsorger verteilt Aschenkreuz „to go“

Katholiken, die am Aschermittwoch keinen Gottesdienst besuchen, können sich zum Start in die Fastenzeit das Zeichen für Buße und Umkehr erstmals auch an einem Stand am Dom abholen.

Am Aschermittwoch, 14. Februar, beginnt für die Christen die sechseinhalbwöchige Vorbereitungszeit auf Ostern. Zu Beginn dieser Fastenzeit erhalten Katholiken in den Gottesdiensten am Mittwoch mit Asche ein Kreuz auf die Stirn gezeichnet. Dieses Aschenkreuz erinnert an die Vergänglichkeit des Menschen, symbolisiert die Bereitschaft zu Umkehr und Buße und zugleich die Hoffnung der Christen auf die Auferstehung.

Dieses Aschenkreuz gibt es in Essen in diesem Jahr erstmals auch „to go“ – in der Fußgängerzone. Bernd Wolharn, Cityseelsorger am Essener Dom, zeichnet allen, die am Aschermittwoch keinen Gottesdienst besuchen können, an einem kleinen Stand auf der Kettwiger Straße ein Aschenkreuz auf die Stirn. Das Angebot „Ashes to go“ beginnt um 12 Uhr mit dem kurzen Mittagsimpuls im Dom – anschließend bietet Wolharn das Aschenkreuz bis 14 Uhr vor der Kreuzigungsgruppe an der Kettwiger Straße an.

De Asche für die katholischen Aschenkreuze stammt übrigens von den verbrannten Zweigen vom Palmsonntag des Vorjahres. Am Sonntag vor Ostern erinnern die Katholiken in den Gottesdiensten mit Palmwedeln und anderen grünen Zweigen an den in der Bibel beschriebenen umjubelten Einzug Jesu in Jerusalem.

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