„Wolfsburg“ diskutiert über Kirche und Homosexualität

Podiumsdiskussion am Montag, 27. Mai, ab 19 Uhr mit dem Mainzer Moraltheologen Stephan Goertz und dem Kölner Theologen und Sprecher der Aidshilfe NRW, Guido Schlimbach.

Die Sicht der katholischen Kirche auf Homosexualität ist Thema einer Podiumsdiskussion am Montagabend, 27. Mai, ab 19 Uhr in der Katholischen Akademie „Die Wolfsburg“ in Mülheim. „Ende eines Tabus?“ ist die Überschrift des Abends. Sie spielt auf die zahlreichen Forderungen nach einer Neubewertung der kirchlichen Haltung zur Homosexualität an, die insbesondere seit Veröffentlichung der „MHG-Studie“ zu sexualisierter Gewalt im vergangenen Herbst laut geworden sind. Auch Ruhrbischof Franz-Josef Overbeck hatte zuletzt mehrfach eine Weiterentwicklung der kirchlichen Lehre in diesem Punkt gefordert.

Über die Erfahrungen homosexueller Menschen in der katholischen Kirche, über einschlägige Bibel-Aussagen, Perspektiven der Seelsorge und den möglichen Spielraum für eine Neuformulierung der katholischen Sexuallehre diskutieren an diesem Abend der Mainzer Moraltheologe Stephan Goertz und der Kölner Theologe und Sprecher der Aidshilfe NRW, Guido Schlimbach. Moderiert wird der Abend von „Wolfsburg“-Dozent Jens Oboth.

Der Eintritt zu dieser Podiumsdiskussion kostet 15, ermäßigt 8 Euro, Schüler haben freien Eintritt. Weitere Informationen und Anmeldung: Tel. 0208 / 999 19-981 oder per E-Mail. Bereits ab 18.30 Uhr lädt die „Wolfsburg“ die Besucher zu Brezeln und Getränken ein – und auch nach der Veranstaltung ist bei Getränken Gelegenheit zur Begegnung.

Anmeldung — Katholische Akademie "Die Wolfsburg"


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